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Gerade in der Mode ist es selten, dass Menschen sich für eine 
Marke entscheiden - und ihr dann viele Jahre und oft ein ganzes 
Leben lang treu bleiben. Das geschieht nur, wenn diese Marke 
"lebendig" ist, wenn sie die Gefühle der Menschen anspricht und 
sie immer wieder mit neuen Ideen inspiriert.

Eine solche Marke ist Geiger. Seit ihrem Entstehen wirkte sie 
stets wie ein Spiegel ihrer Zeit. Und die Menschen die sie 
gestalten, verstehen es, sie ständig mit ihrer Kreativität zu 
erneuern - und das bereits in der 4. Generation.

Von Anfang an sahen die Geigers die eigenen Wurzeln nie als 
Eingrenzung, sondern als beste Voraussetzung zur Entwicklung 
neuer Ideen.
So nahm Firmengründerin Barbara Geiger zu Beginn des 
vorigen Jahrhunderts traditionelle Muster und Farbkombinationen 
ihrer Tiroler Heimat und machte daraus ein neues Modekonzept. 
Zu einer Zeit als die weibliche Emanzipation noch ganz zaghaft 
zum gesellschaftlichen Thema wurde, griff sie mutig der 
Entwicklung vor und wurde 1906 zur Unternehmerin und zu einer 
Arbeitgeberin für die Menschen und vor allem für die Frauen ihrer 
Region. Sie bezog Wolle von Bergbauern und fertigte mit einer 
Handvoll Mitarbeiterinnen an Handstrickmaschinen ihre erste 
Kollektion
, von Höslstutzen (dem alpinen Wadenwärmer) bis 
zum Strickjanker.

 
20 Jahre später konnte die Modemacherin aus Schwaz ihrem 
Sohn Peter ein florierendes, kleines Unternehmen übergeben. 
Sein Markenzeichen: ein eigenständiger, damals noch alpin 
inspirierter Stil in außergewöhnlicher Qualität. 

Auch in der Folgezeit bewiesen die Geigers, dass sie das 
hatten, was man heute "fashion instinct" nennt. 
So in den 50er Jahren, als die jetzt aktuellen Inspirationsquellen 
der Mode, wie internationale Reisen und ein globales Mediennetz, 
noch gar nicht existierten, geschweige denn selbstverständlich 
waren. In den Modemetropolen lag der erste Ansatz von 
Sportswear in der Luft und in Schwaz kreierten die Geigers ihre 
damals sensationell neuen Parallelo Pullis. 
Sie brachten wunderschöne Norwegermuster von Skandinavien 
nach Österreich, bei Geiger damals "Isländer" genannt, und die 
handgestrickten Norweger Jacken und Pullis von Geiger wurden 
zum festen Bestandteil jeder Trendsetter Garderobe.

Für jede große Modemarke kommt zu irgendeinem Zeitpunkt 
ihrer Geschichte der entscheidende Moment für den 
internationalen Durchbruch.

Die Weichen für diesen Moment in der Geiger Geschichte wurden 
gestellt, als die österreichische Ski-Nationalmannschaft ihre

 

 
Rennen in den trendigen Norweger Pullis von Geiger bestritten 
und damit vor den Augen der Welt bei den Wettbewerben auch 
modisch vorneweg fuhr.

Bei der Winterolympiade 1956 in Cortina d`Ampezzo kam 
dann Geigers "one moment in time": Toni Sailer errang drei 
Goldmedaillen in einem roten Zopfpulli, den Geiger für ihn 
entworfen hatte. Dieser Pulli vom "roten Blitz von Kitz" wurde 
"modischer Olympiasieger" und ein solcher Verkaufsschlager, 
dass in Schwaz Tag und Nacht die Strickmaschinen heiß liefen 
und Geiger international in aller Munde war.

Als gegen Ende der 50er-Jahre Yves Saint Laurent in Paris 
die klassische Mode mit klaren Linien aus der Taufe hob, hatte 
man in Schwaz den Trend der Zeit bereits in eine Form gebracht - 
und ein Geiger Klassiker, Pullis aus edelster, anthrazitgrauer 
Shetlandwolle, wurden in den Geschäften fast aus den Regalen 
gerissen.

Dass Geiger selbst angesichts einer ständig wachsenden, 
internationalen Konkurrenz immer erfolgreicher wurde, 
beruht auch darauf, dass man in dieser Familie unter Kreativität 
nie allein eine modische Idee verstand, sondern immer auch 
den Weg, diese Idee optimal zu realisieren.

Bestes Beispiel dafür ist die Entwicklung des Geiger Walks
Parallel zur Geiger Strickmode hatten sich die Walkjanker des 
Unternehmens zu den bekanntesten und beliebtesten 
Modellen aus Schwaz entwickelt.

 

 
Sie wurden zunächst in zweieinhalbfacher Größe gestrickt und 
dann in Haushaltswaschmaschinen auf Normalgröße gewalkt.

Konfektionsgrößen und Passformen waren in diesem Verfahren 
natürlich nicht exakt zu garantieren. Fast nebenbei initiierten 
daraufhin die Geiger Walkspezialisten 1958 eine kleine 
Textilrevolution: den weltweit ersten Walkstoff, der in Schläuchen 
gefertigt wurde. Dadurch machten sie es möglich, Walk wie 
Gewebe zuzuschneiden und in perfekter Passform zu verarbeiten.

In den Swinging Sixties ging nicht nur die junge Karriere der 
Beatles durch die internationale Presse: die Iceland Pullis aus 
Schwaz lösten eine solche Fashionhysterie aus, dass neue 
Strickmaschinen angeschafft werden mussten, um alle Orders 
für diese Shetlandpullis in buntem Jacquardstrick ausliefern zu 
können. Und der Olympia Look, den Geiger als Ausstatter der 
Winterspiele 1964
in Innsbruck kreierte - ein Set von Weste 
und Pullover, in dessen Jacquardmuster sich Tiroler Adler, 
Innsbrucker Wappen und die Olympischen Ringe ergänzten, 
avancierte zu den neben Twiggy, wohl am meisten fotografierten 
Modellen jenes Winters.

Auch in ganz anderer Hinsicht wurde Geiger zum Gipfelstürmer: 
als Ausrüster von alpinen Expeditionen ins Himalayamassiv 
bewies das Tiroler Unternehmen vor allem in den 60er Jahren, 
dass Kleidung aus Geiger Walk und -Strick nicht nur gut 
aussah, sondern selbst unter Extrembedingungen für perfekten 
Klimakomfort sorgte und damit körperliche Höchstleistungen 
ermöglichte.
 

   
In den darauffolgenden Jahren wurde Geiger immer wieder 
seinem Ruf als Quelle neuer Mode-Impulse gerecht und 
begeisterte seine Fans durch innovative Ideen. 
Als der Begriff Kombimode gerade am Horizont auftauchte, 
gab es in den Kollektionen aus Schwaz passend zu den 
Walkjankern bereits farblich perfekt abgestimmte Lodenröcke. 
Geiger kombinierte Rückenteile von Jacken aus Walk mit 
Vorderteilen und Ärmeln aus buntem Jacquardstrick. Oder einem 
Jackenrumpf aus Walk wurde durch Zopfstrickärmel eine lässig 
sportliche Note verliehen. Wieder einmal übertraf der Erfolg alle 
Erwartungen.

Dann ging Geiger in Sachen Kombimode noch einen Schritt 
weiter und durchbrach das bis zu dieser Zeit geltende 
ungeschriebene modische Gesetz, wonach zusammen ge-
tragene Jacken und Röcke aus dem gleichen oder zumindest 
einem ähnlichen Material gefertigt sein mussten. 
Unter der Leitung von Hansjörg Geiger, dem Enkel der 
Firmengründerin, der 1974 die Geschäftsführung übernommen 
hatte, begann Geiger damit, zu seinen Walkjacken federleichte 
Wollmusselinröcke in Exklusivdessins zu kombinieren und 
setzte damit einen neuen Meilenstein in modischer Freiheit.

1980 stellte Geiger seinen großen Exporterfolg in den USA 
auf eine breitere Basis und gründete in Middlebury  "Geiger of 
Austria", eine Tochterfirma mit eigener Fertigung.

 

 
Die Eröffnung der ersten Geiger Boutique in New York war 
wenige Jahre später die logische Konsequenz aus der 
Begeisterung der Amerikaner für den Geiger Stil.

Grundlage dieses internationalen Siegeszugs des Geiger Stils 
ist die Kreativität, mit denen Geiger seine ureigene Tradition 
stetig von Neuem in Trends verwandelt.

Kreativität, die allerdings nicht bei der Mode aufhört: 
In den 90er-Jahren entwickelte Hansjörg Geiger zusammen mit 
zwei Spezialisten ein EDV gelenktes Hängesystem, über das 
bei der Produktion die Modellteile von einer Fertigungsstufe zur 
anderen gleiten. Wie bei Geiger nicht anders zu erwarten, wurde 
auch dieses Modulare Transport System zum Erfolg und unter 
der Marke MTS zum Problemlöser für Unternehmen der 
unterschiedlichsten Branchen.

Parallel fiel Geiger in der Modeszene immer wieder durch seine 
innovative Power in der Geiger Spezialität Walk auf. 
Fast in jeder Saison entwickelten und entwickeln die Spezialisten 
der Geiger Walk Ateliers neue, raffinierte Walk Varianten. 
Geiger Walk stellte die Weichen für den Siegeszug, den der 
einstige "Bergbauernstoff" sogar in den Kollektionen inter-
nationaler Topdesigner antrat. Und Walk inspiriert auch die 
jüngste, die 4. Geiger Generation zu neuen Mode-Erfolgen:
 

   
Als Mitte der 90er Jahre Barbara Geiger Singer, die älteste 
Tochter von Hansjörg Geiger ins Familienunternehmen eintrat, 
entwickelte sie den Geiger Stil weiter zu einer global gültigen 
Designhandschrift, die prompt durch einen begehrten, 
amerikanischen Designpreis gewürdigt wurde.

Mit Elisabeth Geiger wurde 2003 das zweite Mitglied der 
4. Geiger Generation im Unternehmen aktiv. Die konzeptionelle 
Leitung der internationalen Geiger-Boutiquen liegt in ihren 
Händen: als Marketingchefin berät und koordiniert sie die 
Labelstores des Unternehmens von Innsbruck bis Hongkong, 
von Paris bis Manhattan.

Ebenfalls seit 2003 verstärkt Peter Geiger, der jüngste Sohn 
von Hansjörg Geiger, das Familienteam. Zusammen mit seinem 
Vater führt er die Geschäfte der Modemarke "Isabella G.", die 
Geiger kurz zuvor übernommen hatte.

Mit Isabella G. baut Geiger seine Marktpräsenz weiter aus. 
Walk und Strick sind gemeinsame Kernkompetenz beider 
Labels, werden jedoch in einer Zweimarken Strategie völlig 
unterschiedlich interpretiert. Während Geiger internationale 
Modetrends in Walk und Strick umsetzt, widmet sich Isabella G. 
hochklassigem alpin inspiriertem Stil mit Handarbeitscharakter.

   
Ein weiterer Meilenstein der Geiger Firmengeschichte im Jahr 
2003 war eine erneute internationale Würdigung des Geiger Stils: 
mit der Verleihung des renommierten, amerikanischen 
DIVA Awards wurde die unverwechselbare Design-Handschrift 
der Kollektionen aus Tirol ausgezeichnet.

Durch den Start von "Geiger Active" erweiterte Peter Geiger 2004 
die Kollektionspalette des Familienunternehmens um eine sportiv 
orientierte Linie, deren Retro Looks die Zeit der ersten Himalaya 
Expeditionen wieder aufleben ließ.

2005 wurde Peter Geiger an der Seite seines Vaters 
Geschäftsführer des Gesamtunternehmens. Zugleich begleitete 
er die Entwicklung von "Geiger Active" in "Geiger free:style", 
eine Kollektion, welche die Geiger Specials Strick und Walk in 
international gültigem Streetstyle einsetzt.

Zum 100. Geburtstag von Geiger 2006 konnte das Unternehmen 
deshalb eine Kollektionspalette auffächern, die alle Modewünsche 
erfüllt. Die Kollektion Geiger International interpretiert aktuelle, 
internationale Trends in edlem Walk und modischen Strick 
Ideen zu einem kosmopolitischen Stil. 

Geiger Country überträgt alpine Tradition ins Heute und schmückt
Walk, Loden und Strick in stilechten Silhouetten mit aufwändigen 
Stickereien. Geiger free:style mixt Sportswear Styles mit Couture 
Elementen und Glamour Effekten.

   
Isabella G. Damen und Isabella G. Kids übersetzen Walk und 
Strick in einen authentischen Ethno Look mit viel Handarbeit und 
liebevollen Details.

Auch für die Zukunft des Familienunternehmens Geiger sind 
bereits heute die besten Voraussetzungen gegeben: 
2002 und 2004 wurde Barbara Geiger-Singer glückliche Mutter 
von zwei gesunden Kindern . . .

Über all die Jahre blieb das Unternehmen aus Schwaz einer 
Maxime treu: "Mode Ideen von Geiger machen niemals 
Vorschriften, sondern Vorschläge". Sie schenken Originalität, 
Komfort und Funktion besondere Aufmerksamkeit. 
Dabei spielen Details eine wichtige Rolle, die häufig an Pariser 
Couture erinnern: von exklusiv entwickelten Stoffdessins, 
Strickmustern und Stickereimotiven bis hin zu speziell 
entworfenen Knöpfen und Gürtelschließen. Auf diese Weise zeigt 
der Geiger Stil unglaublich viele Varianten und Facetten. Ganz 
wie die Menschen, die ihn tragen und ihn oft über viele Jahre als 
selbstverständlichen Teil ihres eigenen Stils betrachten.